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ISOTHERM Paneel Montage Tipps

Wichtiger Hinweis zur ISOTHERM-Paneelverlegung:

  1. Die Paneelverlegung hat gemäß Zeichnung Blatt 77/01 ritzenfrei und wasserdampfdicht zu erfolgen.
  2. Im Winter! Kleber und Dichtverfugungsmasse soll nicht unter +5°C verarbeitet werden. Diese Produkte daher warm – stellen.
  3. Ein plötzliches Aufheizen der noch weichen Dichtverfugung ist zu vermeiden! Durch Wärmedehnung wird sonst die noch weiche Fugenmasse ausgedrückt. Die Verfugung soll etwa 24 Stunden bei gleicher Temperatur aushärten! Auch nicht plötzlich abkühlen, sonst fällt die Fuge ein, oder es löst sich eine Fugenflanken-Haftung durch das Zusammenziehen der Paneele bei der Abkühlung.
  4. Die Dichtschnur soll vor der Verfugung angefeuchtet werden, dann härtet die Fuge auch von innen und es wird damit die Abbindezeit verkürzt. Auch der PU-Montagekleber braucht Feuchtigkeit zum Abbinden.
  5. Achtung bei Heizkanonen! Die Rauchgase können zu einer Verfärbung der noch frischen Decken-Dichtverfugung führen, da die warme Rauchgasluft sofort aufsteigt, sich unter der Decke sammelt, auf die frische Dichtverfugung einwirkt und Verfärbung und auch Wärmeausdehnungen verursacht. Auch hier die Härtung der Dichtverfugung abwarten.
  6. Elektrische Heizlüfter mit milder Wärme sind besser geeignet! Strahler, auch starke Halogenstrahler nicht so aufstellen, dass diese auf die frische Verfugung strahlen!
  7. Die Paneeloberfläche würde 100 bis 120°C vertragen, der EPS-Schaum dahinter jedoch nur 75°C! Dies gilt aber nur bei schon völlig gehärteter Verfugung!
  8. Für sehr heiße Dampfschwaden sind Absaughauben oder Abweisbleche zu verwenden (z. B. über der Backofentüre). Chemikalienbeständigkeit gemäß

Chemikalien Liste

Wir erzeugen auch Hochchemikalienbeständige VE-Industriepaneele und Auskleidungen.

Achtung bei der Paneelverfugung im Winter!

  1. PU-Montageschaum und Bostik-Produkte in geheizten Räumen lagern. Nicht unter +5° C verarbeiten!
  2. Vor, während und 3 Tage nach der Verfugung müssen halbwegs gleiche Temperaturen zur Aushärtung der Fugenmasse vorherrschen. Durch ein plötzliches Aufheizen der frisch verfugten, kalten Decke würde sonst durch die Paneel-Wärmeausdehnung die frische, noch weiche Fugenmasse herausquellen.

Keine Heizkanonen verwenden!
Die Rauchgase würden die weiße Fugenmasse vergilben!
Also für gleichmäßige Temperatur bei der Fugenmassenaushärtung sorgen!

ACHTUNG: Fugenreinigung erst nach 48 Stunden!

Viel Erfolg wünscht ISOTHERM PASTNERIT KREMS

Verarbeitungshinweise zu 4cm- und 1cm Paneelen:

Wie besprochen werden die 4cm Paneele mittels PU-Schaum und pro Platte
ca. 3 „Hilti-Krallen“ direkt aufs unbehandelte Mauerwerk montiert. Aufwendiges anwerfen, wodurch auch neuerliche Feuchtigkeit in den Baukörper eingebracht würde, entfällt komplett.

PU-Schaum wird schlangenförmig auf die Isolierseite aufgetragen. Anschließend wird das Paneel an die Wand gestellt. Seitlich, in die 4cm starke Isolierschiechte, werden in regelmäßigen Abständen die Metallkrallen gesteckt. Wo diese Krallen nun sitzen, wird mit einem 6mm Steinbohrer ein Loch ins Mauerwerk gebohrt. Dann werden die Krallen mittels der mitgelieferten Schlagdübeln fixiert. Nun wird die mitgelieferte fremde Feder in die Nutung des Paneels eingesteckt.

Wir liefern Ihnen spezielle Abstandhalterschrauben mit, die Sie jetzt mittels Akkuschrauber in die Feder eindrehen. Nun wird die zweite Platte mit PU-Schaum besprüht und auf die Feder geschoben. Dank der Abstandhalterschrauben können die Platten nun nicht ganz zusammenrutschen. Auf der noch freien Seite des 2. Paneels werden wieder die Metallkrallen eingesteckt und mit der Mauer durch Schlagdübeln fixiert. Es kommt die nächste Fremdfeder in die Nutung usw.

Die 1cm Paneele verwenden wir für Fenster oder Türleibungen und werden mit hochwertigem „Flex“ – Fliesenkleber verarbeitet. Der Fliesenkleber wird mit einer Zahnspachtel auf die Isolierung aufgetragen.

Da wir die GFK-Beschichtung immer ca. 12 mm auch in die Tiefe der Isolierung ziehen, ergeben sich nur beim 1cm Paneel pro Laufmeter 1cm Paneel, 2 Laufmeter Fensterbrettkante.

Die weißen PVC-Winkelprofile verwenden wir als Abschluss zwischen Decke und Wand, sowie als Abschluss zwischen Boden und Wand. Diese werden einfach in die noch frische, weiche Fugenmasse gedrückt.

Ebenfalls verwenden wir die PVC-Winkel als Sichtwinkel in einer Ecke zwischen zwei Wänden eines Raums, von der Decke bis zum Boden. Somit kann man Fugenbilder die wie ein langes Tortenstück aussehen würden bestens vermeiden.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Verarbeitungsanleitung einige Tipps gegeben zu haben und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der einfachen ISOTHERM-PANEEL-MONTAGE.

Schritt für Schritt Montage einer 4 cm Paneel – Platte:

( mittels PU – Klebeschaum, Metallhaltekrallen, Schlagdübeln und Nut & Federsystem )

1. Die Platte wird genau gemessen und geschnitten. Dann wird ringsum eine Naht gezogen… PU – Schaum aufgetragen:

2. Jetzt wird auf die Rückseite der Platte schlangenförmig PU-Schaum aufgetragen:

3. Als nächstes wird das Paneel mit seiner Nut auf die Feder des anderen Paneels aufgeschoben:

4. Sorgfältig eingepasst…

5. Nun werden in die 4 cm Isolierstärke des Paneels die Metallkrallen eingesteckt…

6. Dort wo die Metallkralle im Paneel steckt, wird nun ein 6er Loch in die Mauer gebohrt…

7. und anschließend werden die Krallen mittels Schlagdübel fixiert…

Somit sind in wenigen Stunden Räume wunderschön, sauber und glatt, hygienisch rein und abwaschbar….

WOHN-KLIMA – Physik leicht verständlich von Ing. E. Pastner

Wo immer Menschen atmen wird Wasserdampf ausgeatmet und somit an die Raumluft abgegeben. Beim Kochen, Brausen oder durch Zimmerpflanzen, Luftbefeuchter und durch Wäschetrocknen kommt noch mehr Wasser in die Raumluft, die – je wärmer sie ist – umso mehr Feuchtigkeit (unsichtbaren Wasserdampf) „tragen“ kann. Gemessen wird mit einem Hydrometer die relative Luftfeuchte: in Wohn- und Schlafräumen sollten wir 40 bis 60% messen. Heizen wir diese Raumluft auf, so wird sie relativ trockener – und wir trocknen aus! Kühlen wir die Raumluft ab, so steigt die relative Feuchte an bis schlussendlich 100% Taupunkt an der kalten Oberfläche einer Bierflasche auftritt.

Taupunkt, Tauwasser (auch Schwitz oder Kondenswasser genannt), kalte Flächen werden nass, Glas kann man trockenwischen oder trocknet von selbst, nur saugfähige Materialien wie Papieretiketten bleiben nass, feucht und vergammeln.

Schwitzwasser am Fensterglas ist harmlos! – Gibt es aber Kaltstellen (Kältebrücken) an Wand und Decke, dann wird`s dort immer nässer, denn Mörtel und Ziegel sind stark saugend und geben die aufgenommene Feuchte an den Kaltstellen nicht mehr ab! Feuchtes Mauerwerk verliert dann überdies den Großteil der Wärmedämmwirkung, so dass die Schimmelstellen zudem zunehmend kälter werden.
. . . und noch mehr Schwitzwasser entsteht . . . usw.

Die zum Raumklima so notwendige Luftfeuchtigkeit geht verloren, die Luft in diesen Räumen trocknet an den Kaltstellen wie an einem Kältetrockner. Diese Räume haben trotz der Feuchteflecken eine zum Schlafen zu trockene Luft!

Und wenn Sie Handtücher zur Befeuchtung aufhängen, dann geht schlussendlich alles Wasser zu den Kälteflächen – und der Mensch hat nichts davon – die Nassflecken werden größer. Früher, beim alten Kastenfenster, waren die Glasscheiben die „Abtauflächen“ heute durch Thermoglas geht alle Feuchte in die Außenwände. Man sollte mehrmals täglich stark heizen und dann diese Feuchtwarmluft gründlich auslüften und durch kalte, trockene Winterluft ersetzen.

Dies kostet Ihre Heizenergie und beeinträchtigt so manche „Wohnqualität“ (ist aber notwendig bei der „Neubaulüftung“). Kältebrücken oder Kaltstellen, die immer wieder aufschimmeln, müssen durch eine wasserdampfdichte Innenwärmedämmung abgedeckt werden. Nur so schaffen Sie ein angenehmes RAUMKLIMA!

ISOTHERM-Paneele im Innenraumausbau geben überall gleich warme Wandflächen. Ein RAUMKLIMA WIE IN EINEM SANATORIUM, mit optimalster Beibehaltung der Luftfeuchte, ohne unzumutbar hohen Lüftungswärmebedarf, wie er leider in Kaltwandbauten auftritt,
die nicht durchgehend und ununterbrochen dauernd beheizt werden.

ISOTHERM-Raumsanierungs-Ausbauplatten. Isolierdämmender Antischimmelbelag, abwaschbare EU-Lebensmittelhygienequalität, ersetzt das Fliesen, kann im Kinderzimmer bemalt, bezeichnet werden – lässt sich einfach reinigen und im Wohnbereich beliebig ausmalen, tapezieren oder holzvertäfeln. . .

Verlegung von 1 cm Fliesenpaneelen:

1. Auf das Mauerwerk wird in Paneelbreite hochwertiger Fliesenkleber aufgetragen.

2. Anschließend wird das Paneel eingerichtet:

Diese Isotherm Pastnerit Paneele verlegt man bis zu 30 mal schneller als jede Fliese.
Keine waagrechten Fugen mehr und perfekte, leicht zu reinigende Oberfläche.

Naßraum-Ausbau:

Wasserdicht, säurefest, lebensmittelecht – für innen und lichtstabil und wetterfest – für außen
1 cm Spritzwasserschutz – Platten – Paneele werden Vollflächig mit Fliesenkleber
(oder PU – Montagekleber) mit dem Untergrund verklebt!

  • Styropor – Oberfläche staubfrei abkehren
  • Verlegefuge sollte ca. 4 – 5 mm betragen
  • Dazu als Abstandhalter und zum Festhalten bis Fliesenkleber abgebunden hat Hilfsschrauben mit Beilagscheibe verwenden!
  • Nach Abbindung des Fliesenklebers, nach ca. 24 – 48 Stunden diese Hilfsschrauben entfernen, Fuge säubern und Wasserdichtverfugung mit BOSTIK – Fugenmasse ( wie Silikon verarbeiten! ) durchführen. 310 ml Kartusche reicht für ca. 15 lfm Fuge!

Ab 3 cm Paneelstärke wird trocken – mit Hilti Klammern und Nut – Feder montiert! Ohne Kleber!

Achtung:
Die gewerbsmäßige Nutzung dieser Konstruktionsvorschläge Bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der Firma Pastner!

Hygiene Raum Auskleidung:

Eine Dampfsperre mit robuster Oberfläche der EU-Lebensmittel-Verordnung entsprechend

Eine Kombination bester Wärmedämmung mit wasserdicht verfugten, glatten Flächen, die rasch die Umgebungstemperatur annehmen. Daher verhindert man auch bei sparsamer Lüftung Schwitzwasser-Kondensat-Durchfeuchtung und Schimmelbildung.
In hygienisch sauberen, isothermen Räumen wird auch die Haltbarkeit der Lebensmittel deutlich verlängert!

Stärke:

Decke und Wand:1,5mm bis 2mm
Arbeitshallen-Wände im unteren Bereich dicker werdend: 2,5mm bis 4mm
Boden begehbar: 3mm bis 4mm
Panzer-Paneele: 5mm bis 7mm

WAND-DECKEN-PANEELE MONO EPS 20 ( s = 1,5 mm)

In Dicken von 1 cm als Sauberkeitsbelag, 2 und 3 cm statt Mörtel, 4 cm für Decken, 6 cm für Badezimmerdecken, Sanitärräume, 8 und 10 cm für Kühlräume, Kellerausbau, Schwimmhallen, Schwimmbäder = wasserdichte Wärmedämmung

Sanierung nasser Wände und Decken (Wasserschaden-Sanierung)

  1. Wasser aus dem Kellerbereich erst dann auspumpen, wenn sicher ist, dass der angrenzende Grundwasserspiegel unter Bodenniveau abgesunken ist.
    Problem: Auftriebskraft. Bei einem Grundwasserüberstand von nur 50 cm über der Bodenplatte wirkt bei leerem Keller eine Auftriebskraft von 500 kg/m2. Bei nur 1 m Überstand schon 1.000 kg/m2 – dies kann der Kellerboden oder die Wand nicht aushalten und bricht ein. (Aufwölbung bis zum neuerlichen Wassereinbruch, dann ist der Druck wieder ausgeglichen)
  2. Alle saugfähigen Dämmstoffe, Platten, Gips und Mörtel-Putz, die durchnässt sind, entfernen. Putz abschlagen, Fugen auskratzen.
  3. Möglichst trocknen (elektrisch, mit trockener Wärme)
    Achtung: einfache Heizkanonen erzeugen beim Verbrennen von Öl oder Gas Wasserdampf, der an kühleren Wand- und Deckenflächen kondensiert und diese wieder durchnässt. Daher muss die warme, feuchte Luft (leichter) oben abziehen können. Gut lüften! Aber nicht an feucht-schwülen Tagen, denn da kondensiert die Sommer-Luftfeuchte an den gekühlten Kellerwänden (Schwitzwasser)
  4. ISOTHERM-PANEELE mit der gewünschten Dämmstärke mit PU-Sprühkleber und  HILTI-Krallen verlegen.
    Diese Wände sind sofort warm, trocken und bewohnbar.

Die verbleibende Feuchte in der Wand kann sich ausgleichen und an der anderen Seite langsam abtrocknen. In allen Bauteilen verbleibt immer eine gewisse Restfeuchte, die aber das Wohnklima nicht stört. Elektrische Trockenlegungs-Systeme wirken durch die ISOTHERM-Wand hindurch und drücken das Wandwasser ins Erdreich zurück.
Aufsteigende Feuchte, bedingt durch Verdunstungszonen, wird vermieden.

Kurz gesagt:

  • Nassen Putz abschlagen
  • rohe Wand etwas trocknen
  • ISOTHERM-PANEELE verlegen
  • fertig bewohnbar und gut isoliert